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Tablets, die auch Tablet-Computer oder Tablet-PC genannt werden, sind kleine tragbare Computer, die sich zum einen durch eine sehr geringe Größe auszeichnen und zum anderen auch dadurch, dass die Eingabe über ein Touchscreen erfolgt und sie daher keine ausklappbare Tastatur benötigen. Der Begriff Tablet stammt aus dem Englischen, wo er entweder Schreibtafel (in Großbritannien) oder Notizblock (in den USA) bedeutet. Tablets sind insbesondere für mobile Anwendungen konzipiert. Sie haben einen im Vergleich zu einem normalen Computer eingeschränkten Funktionsumfang. Tablet ist kein markenrechtlich geschützter Begriff und auch eine exakte und einheitliche Definition besteht für diesen Begriff nicht.

Wie haben sich Tablets über die Jahre etabliert?

Die ersten Konzepte für einen tragbaren Kleincomputer wurden bereits in den neunziger Jahren entwickelt. Zu dieser Zeit waren die technischen Möglichkeiten jedoch noch so weit eingeschränkt, dass diese Geräte sich im Wesentlichen auf Kalenderfunktionen und das Verwalten einfacher Notizbucheinträge beschränkten. Ein Beispiel für ein solches Gerät war das Newton MessagePad von Apple. Um die Jahrtausendwende wurden bereits deutlich weiter entwickelte Geräte auf den Markt gebracht, die bereits mehrere verschiedene Internetanwendungen ermöglichten. Doch das erste Tablet, das in größerer Stückzahl verkauft werden konnte, war das von Apple 2010 auf den Markt gebrachte iPad. Viele andere Anbieter entwickelten seither eigene Tablets, doch bis heute ist das iPad der wichtigste Vertreter aus dem Bereich der Tabletcomputer.

Das Tablet zeichnet sich dadurch, dass es aus einem Block hergestellt ist. Dabei liegen alle Hardwareelemente direkt hinter dem Bildschirm. Bei den verschiedenen Herstellern werden die Geräte auch in sehr unterschiedlichen Größen hergestellt. Das iPad des Marktführers Apple hat beispielsweise eine Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll. Es gibt jedoch auch wesentlich kleinere Geräte, wie beispielsweise das Dell Strak mit einer Displaygröße von lediglich 5 Zoll. Es gibt auch einige etwas größere Geräte, doch überschreitet die Bildschirmdiagonale bei einem Tablet in der Regel 11 Zoll nicht. Das Tablet ist darauf ausgerichtet, ohne den Einsatz von Peripheriegeräten auszukommen. Die Bedienung findet direkt über den Bildschirm statt. Der Bildschirm wurde so entwickelt, dass er auf die Berührung mit den Fingern oder mit speziellen Stiften reagiert. In der Regel sind nur sehr wenige Schnittstellen vorhanden, die den Anschluss weiterer Geräte zulassen. Das iPad beispielsweise verfügt neben dem Kopfhörerausgang lediglich über eine weitere Schnittstelle. Um diese zu verwenden, ist eine spezieller Adapter notwendig. Mit dieser kann das iPad an einen Computer angeschlossen oder mit einer Digitalkamera verbunden werden. Die Datenübertragung erfolgt bei Tablets in erster Linie drahtlos. Tablets sind gewöhnlich mit Anschlüssen für WiFi und für Bluetooth ausgerüstet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich direkt über das Mobilfunknetz mit dem Internet zu verbinden. Bei der Ausrüstung mit der Hardware werden in der Regel ­Ein-Chip-Systeme verwendet. Dabei werden alle wichtigen Bauteile auf einem einzigen Chip integriert. Dies bringt erhebliche Einsparungen im Platzbedarf mit sich. Allerdings verhindert dies eine individuelle Ausstattung des Computers.

Neueste Tablets glänzen mit hochwertiger Ausstattung und Technik

Wenn man ein Tablet mit einem Mittelklasse-PC des gleichen Baujahrs vergleicht, ist die technische Ausstattung in der Regel erheblich schlechter. Apple verwendete bei seinem ersten iPad beispielsweise einen 1 GHz Single-Core Prozessor. Zu dieser Zeit waren PCs mit Dual-Core-Prozessoren und einer Taktfrequenz von mehr als 2 GHz üblich. Seit dem iPad 2 wird zwar ebenfalls ein Dual-Core-Prozessor verwendet, die niedrige Taktfrequenz von 1 GHz wurde jedoch selbst in der dritten Generation beibehalten. Einige andere Anbieter verwenden zwar eine etwas höhere Taktfrequenz (Das HP TouchPad ist beispielsweise mit einer Taktfrequenz von 1,5 GHz erhältlich), doch bleibt auch hier die Leistungsfähigkeit stets deutlich unterhalb der Prozessoren, die für Desktop-PCs oder Notebooks verwendet werden. Auch der Arbeitsspeicher, der ebenfalls in hohem Grade für die Rechenleistung verantwortlich ist, fällt recht klein aus. Das erste iPad hatte lediglich 256 MB Arbeitsspeicher. Das iPad der dritten Generation verbesserte sich zwar in diesem Bereich erheblich und bietet 1 GB an, doch liegt dieser Wert deutlich unterhalb der Größenverhältnisse bei einem modernen Desktop-PC. Auch die übrigen Anbieter überschreiten den Wert von 1 GB bislang nicht. Die Verminderung der Rechenleistung ist notwendig, da die kleine Bauart dieses Geräts keine hochwertigere Ausstattung zulässt. Denn diese würde zum ­einen selbst mehr Platz einnehmen und zum anderen würde sie auch mehr Energie benötigen, wodurch größere Akkus und zusätzliche Kühlgeräte notwendig gemacht würden. Daher ist das Tablet bislang kein vollwertiger Ersatz für einen Desktop-PC oder für ein Notebook.

Tablets zeichnen sich dadurch aus, dass ein normales PC-Betriebssystem auf diesen Geräten nicht installiert werden kann. Daher entwickelten die verschiedenen Hersteller von Betriebssystemen spezielle Versionen, die auf die Ausstattung der Tablets und Smartphones ausgerichtet sind und die für beide Gerätegattungen verwendet werden können. Der Marktführer Apple verwendet für seine Geräte sein eigenes Betriebssystem iOS. Daneben sind auch das von Google auf der Basis des Linux-Betriebssystems entwickelte Android und weitere Betriebssysteme auf Linux-Basis verbreitet.